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Heilmitteltherapie

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Heilmittel in Zahlen

Rückenleiden, Sprachstörung, Schlaganfall: In ca. 52.000 Heilmittelpraxen werden jährlich rund 29 Mio. Heilmittelrezepte für etwa 200 Mio. Behandlungen für gesetzlich Versicherte in Deutschland ausgestellt. Enorme Zahlen, die die große Bedeutung der Heilmitteltherapie für Deutschlands Gesundheitsversorgung belegen.

Die Kosten, die den Gesetzlichen Krankenversicherungen hierfür entstehen, sind vergleichsweise gering. Seit vielen Jahren entfallen nur 2,5 % (ca. 4,3 Mrd. Euro) des Gesamtbudgets auf den Bereich Heilmitteltherapie. Berücksichtigt man zusätzlich die Privat- und Unfallpatienten, werden jährlich etwa 5,3 Mrd. Euro für die Heilmitteltherapie eingesetzt.

Führt man sich vor Augen, dass viele ärztliche Behandlungserfolge ohne die Heilmittelerbringer nicht möglich wären, wird klar: Heilmittel sind mehr denn je ein unverzichtbarer und kostengünstiger Teil der Gesundheitsversorgung, der auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht aus den Leistungskatalogen der Gesetzlichen Krankenversicherungen gestrichen werden darf. Vielmehr bedarf es klarer Bekenntnisse der Politik – zu modernen, kostengünstigen Therapieformen, die weder für Ärzte verzichtbar sind noch durch Medikamente ersetzt werden können.

Hierfür setzt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände e.V. (BHV) ein, zu der sich 1997 die sechs größten Verbände dieser Berufsgruppen zusammenschlossen. Die BHV vertritt als maßgebliche Spitzenorganisation nach § 125 SGB V die berufspolitischen Interessen der Heilmittelerbringer auf der Bundesebene und ist für die Belange der Heilmittelversorgung Ansprechpartnerin der Politik, der Ministerien, der Selbstverwaltungsorgane, anderer bedeutender Organisationen des Gesundheitswesens sowie der Medien.